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Die Entscheidung liegt bei mir!

Ich arbeite oft mit MindMaps. Diese Methode setze ich ein, wenn’s zum Beispiel darum geht, ein Konzept zu entwerfen oder den Überblick über ein komplexes Thema zu erhalten.

Häufig entwickle ich auch während des Lesens eines Fachbuchs ein MindMap – so auch bei Sprengers “Die Entscheidung liegt bei Dir!”. Daraus habe ich ein weiteres ThinkMap entwickelt, das Ihnen den Einstieg in die Thematik erleichtert und Sie mit Fragen und Denkanstössen auf dem Weg zum “Kapitän des eigenen Lebens” unterstützt.

Bin ich ein guter Chef?

Als gute Chefs wissen wir, dass wir nur dann mit Begeisterung bei der Sache sind, wenn uns Aufmerksamkeit und Respekt entgegengebracht werden und wir unsere Fähigkeiten und unsere Persönlichkeit zur Erreichung gemeinsamer Ziele einbringen können.

Ein guter Vorgesetzter führt Menschen aktiv und arbeitet ständig daran, die ökonomischen Ziele des Unternehmens mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter in Einklang zu bringen. Effiziente Mitarbeiterführung ist eine grosse Herausforderung, setzt echtes Interesse an Menschen, Geduld und Durchsetzungsvermögen voraus und ist ohne ständiges Arbeiten an der eigenen Persönlichkeit und ohne permanentes Lernen nicht möglich.

Vorgesetzter zu sein bedeutet: die Verantwortung für Menschen zu tragen, etwas aus ihnen (und sich selbst!) zu machen und gemeinsam die Ziele des Unternehmens zu erreichen.

Sind Sie ein guter Chef, eine gute Chefin? Prüfen Sie sich selbst:
Bin ich ein guter Chef? (Checkliste)

Wissen Sie, was Sie wissen?

Vermutlich kennen Sie die Situation. Sie bewerben sich für eine neue Stelle und Ihr Gesprächspartner sagt: Erzählen Sie doch mal von Ihren Schwächen. Wenn Sie diese Hürde souverän gemeistert haben, sieht’s schon mal recht gut aus.

Wie aber reagieren Sie, wenn Sie nach Ihren Stärken, nach Ihren bisherigen Leistungen oder nach Ihren Erfolgen gefragt werden? Schaffen Sie das genauso locker? Sind Sie sich wirklich bewusst, was Sie im bisherigen Arbeitsleben schon alles geleistet und welche Wirkung Sie damit erzielt haben? Können Sie das in Ihren Bewerbungsunterlagen oder im Gespräch auf den Punkt bringen?

Nein? Dann kann ich Sie beruhigen: das geht den meisten so. Es scheint eine der Schattenseiten der Leistungsgesellschaft zu sein, dass wir nach einer gewissen Zeit unsere Leistungen als selbstverständlich betrachten und deshalb gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. (Wenn Sie in einer Dienstleistungsaufgabe arbeiten, kennen Sie das vermutlich bestens: solange Sie gute Arbeit leisten, sagt niemand etwas; aber wehe, es passiert einmal ein Fehler …)

Wie schaffen Sie es also, sich Ihr Wissen, Ihre Fähigkeiten und Ihre bisherigen Leistungen (noch besser: Wirkungen) bewusst zu machen? Damit Sie diese in einem Be-Werbungs-Gespräch entsprechend präsentieren können? “Schwierig”, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Aber nicht unmöglich!

Alexandra Grassler hat dazu einen ausgezeichneten Artikel in ihrem Weblog geschrieben: Wissensmanagement in eigener Sache – Aufbau eines Portfolios. Dort beschreibt Sie sehr umfassend und gleichzeitig in leicht umzusetzenden Schritten, wie Sie Ihr eigenes (Wissens-)Portfolio erarbeiten bzw. bewusst machen können.
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