Archiv der Kategorie: Dies & das

Mitarbeitermotivation – Stufe um Stufe

Monetäre Anreizsysteme haben den grossen Nachteil, dass die Mitarbeiter nur noch das tun, was honoriert wird. Einen anderen, überaus kreativen Ansatz wählt die BBDO Germany:

So wurden in Düsseldorf die Treppengeländer der Filiale mit Texten beklebt, die bestimmte Leitlinien vermitteln. So beginnt es mit „Glückwunsch. Sie haben den ersten Schritt gemacht. Sie sind bei der BBDO …“. Weiter geht es mit Sätzen, wie „Erleben Sie die Kraft von Kommunikation.“. Auch wird zu einer kleinen Werbepause eingeladen, dementsprechend werden Slogans bekannter Kunden abgedruckt. Der Text schließt mit „Bis hier oben schaffen es nur wenige. Solche Leute brauchen wir. Geben Sie gleich in Zimmer 617 Ihre Bewerbung ab. Das Ziel ist nah: 4, 3, 2, 1 jaaaa!“.

… schreibt der Ideentower)

Zeitdiebe im Arbeitsalltag

Norbert Glaab schreibt in seinem Unternehmer-Blog:

7 Große Zeitverschwender im Arbeitsleben:
1.Telefonische Unterbrechungen
2.Unangemeldete oder mal kurz vorbeischauende Besucher
3.Besprechungen
4.Brandherde und unerwartete Krisen
5.Verzögern
6.Geselligkeit
7.Unentschlossenheit

Brandherde? Also entweder verstehe ich Brandherd nicht richtig, oder es fehlen noch ein paar weitere abstruse Zeitfresser. Zum Beispiel Deckeneinstürze, Herzbeschwerden, Stromausfälle, Terrorangriffe, Polizeirazzien …

Arbeiten zu Hause: das Interview bei FUTURA.TV

Wer schauen mag …

Die Sendung von FUTURA.TV, in der mich Corinne Waldmeier zum Thema “Home Office” interviewt, ist jetzt online.

In 3 Minuten kann das Thema natürlich nur eingeschränkt besprochen werden. Wer mehr wissen will, liest hier: Produktives Arbeiten zu Hause – 15 Praxistipps

Schwäche als Stärke verkaufen? Eine absurde Argumentation

René Lichtsteiner (früherer Personalchef von ABB und Leiter des Organisationskommitees des HR-Swiss-Kongress) in einem Interview mit der Personalfachzeitschrift Persorama:

Persorama: Herr Lichtsteiner, treffen Sie gerne Entscheidungen?
Lichtsteiner: Ja, und zwar tendenziell zu schnell und zu wenig überlegt. Das hat Vorteile. So sehe ich rasch die Konsequenzen und kann korrigierend eingreifen […]

Sagt der Raser (Anfang 20, geleaster und aufgemotzter BMW, innerorts mit mind. 100 km/h unterwegs): “Ich fahre tendenziell zu schnell und zu wenig überlegt. Das hat Vorteile. So fahre ich schneller ein Kind über den Haufen und die Ärzte können schneller lebensrettende Massnahmen eingreifen.”

Ich bin mir nicht sicher, welche der beiden Argumentationen absurder ist …