Archiv der Kategorie: Arbeitsorganisation

Mangel an Privatsphäre am Arbeitsplatz: Mehr „ich“-Zeit nötig

Unternehmen weltweit schlagen Alarm: Das Engagement der Mitarbeiter hätten ein niedriges Niveau erreicht. Einer der Gründe dafür sei die mangelnde Privatsphäre am Arbeitsplatz – das zeigt die die neueste Studie von Steelcase. [Medieninfo]

Mitarbeiter können sich immer schlechter konzentrieren, nachdenken und regenerieren. Das wirkt sich negativ auf ihre Arbeitszufriedenheit, ihre Motivation und damit auf ihre Leistungsbereitschaft aus. Innovative Ideen bleiben auf der Strecke; das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter leidet. Die breitangelegte internationale Studie „Wohlbefinden am Arbeitsplatz“, die Steelcase in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IPSOS in vierzehn Ländern durchgeführt hat, sowie zahlreiche Feldforschungen und Befragungen des Steelcase Think Tanks „WorkSpace Futures“ liefern umfangreiche Erkenntnisse zum Thema Privatsphäre im Büro.

Ich-Zeit

Die aktuelle IPSOS-Studie macht unter anderem deutlich, dass vielen Mitarbeitern ruhige Arbeitsumgebungen fehlen, die ungestörtes Arbeiten zulassen. 67% der deutschen Angestellten sind dem Bürotrubel jeden Tag ausgesetzt und haben nicht die Möglichkeit alternative Umgebungen, wie das Home Office, zu nutzen, um ihren Aufgaben ungestört nachzugehen. Gut jeder zweite Angestellte fühlt sich regelmässig unterbrochen und aus seiner Arbeit rausgerissen. Über ein Drittel der Befragten aus Deutschland gab zudem an, sich am Arbeitsplatz nicht konzentrieren zu können. Das kann sowohl auf die Motivation als auch auf das Engagement negative Auswirkungen haben. Weiterlesen

Es klappt nicht mit der ToDo-Liste? 8 Tipps, die garantiert helfen.

Es gibt sie wie Sand am Meer – die Tipps und Apps, die dabei helfen, die eigenen Aufgaben im Griff zu haben. Trotzdem will es einfach nicht so richtig klappen. Mit diesen acht im harten Praxisalltag erprobten Tipps bekommst Du Deine To-do-Liste endgültig in den Griff:

Aufgaben-Management leicht gemacht: 8 Tipps, wie Deine To-do-Liste wirklich funktioniert

(Mein letzter Blogpost bei imgriff.com. Warum? Darum …)

Mit Dokumentenscanner und Evernote – das (fast) papierlose Büro wird Wirklichkeit

dokumentenscannerOb im Büro oder zu Hause, staubige Papierstapel finden wir überall: auf dem Schreibtisch, im Regal oder in einer Schublade. Wer diese Papiere digital erfasst und in Evernote archiviert, gewinnt Platz und kann die archivierten Dokumente in Sekundenschnelle durchsuchen.

Ich habe für imgriff.com drei praxisnahe Konfigurationen getestet:

  1. iPhone + Scanner-App, Übertragung der PDF-Datei über WLAN direkt in Evernote
  2. Drucker/Scanner Brother DCP-9040CN, über Netzwerkkabel/Router mit MacBook verbunden, Übertragung auf MacBook, von dort auf Evernote
  3. Fujitsu ScanSnap iX500, über USB-Kabel mit MacBook verbunden, Scan direkt in Evernote

→ weiterlesen bei imgriff.com:
Platz schaffen im Büro: Dokumentenscanner verarbeiten Papier in Sekundenschnelle

Das Terminchaos hat ein Ende: Mit Google Kalender das Familienleben im Griff behalten

Sobald mehrere Personen bei der Festlegung von Terminen involviert sind und der Abstimmungsbedarf zunimmt, helfen elektronische, synchronisierte Kalender enorm. Das gilt für Projektteams und Abteilungen in Unternehmen genauso wie für Organisationen und Gruppen im öffentlichen oder privaten Bereich.

Kalender-Woche

Wie wir das in meiner Familie lösen und wie einfach das in der Praxis geht, zeige ich in meinem Artikel bei imgriff.com.

Ja oder Nein – Entscheidungen erfolgreich treffen

Das neuste Buch, das ich zur Zeit am Lesen und Verarbeiten bin:

Die ‘Ja oder Nein’-Strategie für Manager von Spencer Johnson (der andere bekannte Bücher wie Die Mäuse-Strategie für Manager und Der Minuten Manager geschrieben hat).

Obwohl ich das Buch noch nicht vollständig bearbeitet habe, überzeugt mich das Konzept bzw. die darin beschriebenen Entscheidungsmethodik:

  • Der Nachteil vieler Techniken: man hat einen riesigen Aufwand , um sie zu erlernen, und im Alltag greifen sie trotzdem nicht – sie sind zu kompliziert. Johnsons Methodik ist einfach (zu erlernen und umzusetzen) und allein schon deshalb genial: sie ist absolut alltagstauglich. Ja oder nein – das ist die wesentlichste Frage.
  • Sie richtet sich am menschlichen Wesen aus, weil es sich schliesslich bei Schwierigkeiten mit Entscheidungen immer um menschliche Verhaltensmuster handelt, die im Berufs- und Privatleben stets die selben sind. Johnsons Tipps helfen also, Entscheidungen im Business und im persönlichen Bereich zu treffen.
  • Johnson bringt es klar auf den Punkt: erfolgreich trifft man Entscheidungen dann, wenn man sowohl seinen Kopf als auch sein Herz zu Rate zieht. Nicht entweder oder – sowohl als auch ist einmal mehr die richtige Losung!
  • Und nicht zu letzt: Das Buch zeigt, wie man es schafft, die eigene Methodik anzuwenden bzw. mit Hilfe seiner eigenen, ganz speifzischen “Instrumenten” zu entscheiden. Und so heisst das erste Kapitel: “Den eigenen Weg finden.

Einer der Hauptgedanken Johnsons gefällt mir ganz besonders gut:

Ich vermeide Unentschlossenheit und halbherzige Entscheidungen. Ich verwende beide Hälften eines zuverlässigen Systems, um in jeder Situation bessere Entscheidungen zu treffen: einen kühlen Kopf und ein warmes Herz.
Ich setze meinen Kopf ein bei den praktischen Fragen: Werde ich den Notwendigkeiten gerecht? Informiere ich mich über die Alternativen? Durchdenke ich alles gründlich? Ja oder Nein?
Ich ziehe mein Herz zu Rate bei den persönlichen Fragen: […] Bin ich ehrlich mit mir selbst? Vertraue ich auf meine Intuition? Habe ich ein gutes Selbstwertgefühlt? Ja oder Nein?
Bei Ja mach ich weiter, bei Nein überlege ich noch einmal.