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Bewerben: klassisch auf dem Postweg oder über die elektronischen Medien?

Die Möglichkeiten, die das Internet und die verschiedenen Kanäle bieten, sind verlockend. Aber nicht immer Erfolg versprechend. Erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich «elektronisch» bewerben.


Entscheidend sind Ihre Unterlagen, nicht der Weg!

Grundlage jeder Bewerbung sind Begleitbrief, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Ausbildungsnachweise. Diese Dokumente sind – ganz unabhängig vom Kanal – die entscheidenden Elemente, ohne sie geht es nicht! Das gilt nicht nur für den Inhalt, sondern auch für die Form. Auch wenn auch im Businessbereich der Umgang zum Glück lockerer geworden ist, halten Sie sich an die klassischen Höflichkeitsformen: «Sehr geehrter Herr Muster» kommt sicher besser an als «Hi :-)!

Die Wahl des Mediums liegt nicht immer bei Ihnen

Der Entscheid, welchen Weg Sie für Ihre Bewerbung wählen, liegt nicht immer in Ihrer Hand, oft wird er im Stelleninserat vorgegeben. «Bewerbungen per E-Mail bevorzugt», ein unmissverständlicher Button «Online bewerben» oder die klassische Postadresse als einzige Kontaktmöglichkeit: so zeigt das Unternehmen unmissverständlich, was es erwartet. Halten Sie sich daran!

Online-Profile bei Xing & Co.

Wenn Sie ein aktuelles Profil auf so genannten Business-Plattformen wie Xing oder Linkedin haben, dann ist es heute durchaus nicht mehr ungewöhnlich, wenn Sie in Ihrem Lebenslauf den Link dorthin aufführen. Nicht anstelle des Lebenslaufs, sondern als Ergänzung! Überlegen Sie aber genau, ob die Informationen in Ihrem Profil wirklich zielführend sind.

Ihr Blog

Sie schreiben in einem Blog regelmässig über Sie interessierende Themen? Berufliche und oder persönliche? Bedenken Sie auch hier, dass die Inhalte (auch die Kommentare anderer!) interpretierbar sind und nicht zwingend so ankommen, wie Sie sich das (damals) beim Schreiben gedacht haben. Wenn Ihr Blog nicht ein wirklicher Mehrwert in Ihrer Bewerbung ist, lassen Sie einen Hinweis darauf weg.

Mit der Bewerbungsseite zum Erfolg?

Immer wieder taucht die Frage auf, ob eine Bewerbungs-Website sinnvoll sei. Leider nein: sie sind in der Regel kontraproduktiv, weil es auf der Empfängerseite oft sehr viel Aufwand braucht, Ihre Bewerbung verarbeiten. In 99% aller Fälle rate ich deshalb davon ab. Sinnvoll mag eine solche Seite dann sein, wenn Sie sich z.B. als Webprogrammierer bewerben und so gleichzeitig eine «Arbeitsprobe» zeigen wollen.

Bewerbung über die Online-Plattformen

Bei den Online-Plattformen (wie sie vor allem grössere Unternehmen einsetzen, weil sie so die direkte Anbindung an die internen IT-Systeme sicherstellen und den Prozess vereinfachen können), können Sie kaum etwas falsch machen, wenn Sie sich an die Vorgaben der Eingabeformulare halten. Die Erfassung der Daten ist manchmal etwas mühsam; Sie sollten sich dennoch die Zeit nehmen und auf exakte Angaben achten.

Fazit

Der Inhalt Ihrer Bewerbung ist entscheidend, nicht das Medium. Messlatte ist dabei immer das Ziel, es den Personalfachleute so einfach wie möglich zu machen, die Informationen über Sie schnell zu erkennen und zu verarbeiten. Vermeiden Sie alles, was Ihre Chance schmälert, zum Gespräch eingeladen zu werden!

Personalmarketing im Web 2.0

Lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie Twitter, Xing, Facebook & Co. im Personalmarketing einsetzen, wie Sie die Chancen bei der Gewinnung und bei der Entwicklung Ihres Personals nutzen und die Risiken in den Griff bekommen. Treten Sie mit den künftigen und bestehenden Mitarbeitern in einen offenen Dialog. Nämlich dort, wo sich diese auch ohne Ihr «OK» über Ihr Unternehmen austauschen und informieren – auf den Social Media Plattformen!

Das Seminar

Lernen Sie die Mechanismen von Web 2.0 und Social Networks kennen, erfahren Sie, welche Instrumente Sie im Personalmarketing einsetzen können und lernen Sie, die Chancen und Risiken richtig einzuschätzen.

Themen

  • Social Networks: Grundlagen, Mechanismen und Prinzipen
  • Social Media: Instrumente, Plattformen, Nutzergruppen
  • Chancen und Risiken, Do’s & Don’ts

Dauer/Datum

Einführungsseminar: 2 Vormittage, 7. und 14. September 2011
Vertiefungsseminar voraussichtlich im 4. Quartal 2011

Dozent

Marcel Widmer, dipl. Coach/Organisationsentwickler, Job-Coach und Personalberater, Inhaber der Widmer Consulting GmbH

Mehr Informationen/Anmeldung

Mehr Informationen zum Seminar «Personalmarketing 2.0» finden Sie in der vollständigen Seminarbeschreibung. Um trotz der kompakten Seminarform einen hohen Lerneffekt zu bewirken, ist die Teilnehmerzahl begrenzt; melden Sie sich also rechtzeitig an!

Die SOMEX-Akademie

In der Social Media Akademie der SOMEXCLOUD GmbH erklären Experten, wie Social Media unsere Kultur und Geschäftsprozesse verändern und vermitteln die Fähigkeit, sich gekonnt im Social Web zu bewegen.

Neben dem Seminar «Personalmarketing 2.0» bietet die Social Media Akademie zur Zeit folgende Lehrgänge, Seminare und Kurse an:

  • Lehrgang für Social Media Manager (12 Module)
  • Public Relations 2.0
  • Google+
  • Strategie 2.0
  • Verschiedene Kurse: Twitter (Einführung), Facebook-Marketing usw.

HR und Social Media: Rekrutierung 2.0

Ende März ist die aktuelle Ausgabe von «Context» erschienen, dem Magazin für Bildung und Beruf und Bildung von KV Schweiz.

In Gesprächen mit Marie-Christine Schindler (Fachfrau und Buchautorin für PR 2.0), Su Franke (PR- und Kommunikations-Beraterin) und mir (als Karriere-Coach und Personalberater) hat die Annett Altvater (Journalistin, Büro Kohlenberg) die entscheidenden Faktoren rund um Rekrutierung, Personalmarketing und Employer Branding zusammengefasst.

Der Dialog zwischen Unternehmen und potenziellen Bewerberinnen kommt dank Social-Media-Netzwerken in Schwung. […]
Die Voraussetzungen für Unternehmen, den Dialog für die Gewinnung von geeignetem Personal zu nutzen, sind optimal: Der Bewerbungsprozess läuft heute in vielen Fällen digital ab. Die Stelle wird online ausgeschrieben, die Unterlagen per Mail geschickt. Und häufig sind ganze Lebensläufe auf Business-Plattformen sichtbar.

Hier geht’s zum Artikel: Rekrutierung 2.0 (pdf, 217 kB)

Welche Erfahrungen haben Sie (auf Unternehmens- oder Arbeitnehmerseite) mit «HR 2.0» gemacht? Wo sehen Sie die Chancen, wo die Risiken?