Schlagwort-Archive: karriere

Job wechseln – ist jetzt der richtige Moment?

Massiver Stellenabbau in der Branche, Unzufriedenheit mit der Aufgabe, Angst vor dem Wechsel im Management? Wann ist der richtige Moment, um den Job zu wechseln? Mit einer Standortbestimmung, dem Wissen um die eigenen Ziele und einer realistischen Bewertung der Möglichkeiten fällt ein Entscheid viel leichter.

Die aktuelle Wirtschaftslage, die Unzufriedenheit mit den eigenen Perspektiven, Angst vor dem Stellenverlust – es gibt viele gute Gründe, sich mit der eigenen beruflichen Veränderung zu beschäftigen.

Bei den einen kommt der Impuls dazu ganz plötzlich, bei anderen ist es längerer Prozess. Aber irgendwann ist klar: «So soll es nicht weiter gehen!» – eine wichtige Erkenntnis, aber nocht nicht die Lösung. Die kann erst gefunden werden, wenn man der (Ur-)Sache auf den Grund geht, neue Wahlmöglichkeiten identifiziert und bewertet. Erst dann kann man entscheiden und handeln.

Dabei ist es wichtig, sich mit den Kernfragen auseinander zu setzen, damit die berufliche Veränderung zielgerichtet geschieht und so nicht zum Flop wird:

  • Wer bin ich? Wer bin ich nicht?
  • Was will ich? Was will ich nicht?
  • Wo will ich hin? Wo will ich nicht hin?

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Personal Branding: Social Media und Karriere

Karsten Füllhaas, Kommunikations-Berater für Online Reputation Management und Social Media, schreibt im SKO Leader (Magazin der Schweizer Kader Organisation SKO) über die Möglichkeiten und Gefahren, die Social Media im Bereich von Karriere und Personal Branding mit sich bringen:

Im Internet ist heute jeder mit seinem eigenen Namen eine Marke. Auch wer die populären Social Networks wie XING, LinkedIn oder Facebook nur zurückhaltend oder gar nicht nutzt, wird trotzdem via Google gefunden. […] Die eigene Online-Reputation im Griff zu haben, lohnt sich: Social Media spielen im Recruiting eine immer grössere Rolle. Aber auch wer sich als Berater oder Dienstleister positionieren will, hat online gute Möglichkeiten, sein Profil zu schärfen.

Es freut mich, dass ich einen Teil mit der Expertensicht als Job-Coach und Personalberater zum lesenswerten Artikel von Karsten Füllhaas beitragen konnte!

Link: «In eigener Sache: Personal Branding» (pdf, 86 kB)

Die berufliche Karriere nach der Karriere als Spitzensportler

„Das Leben nach dem Spitzensport“ war am 10. Mai 2010 Thema der „Sportlounge“ des Schweizer Fernsehens:

Der Rücktritt ist einer der grossen Schritte im Leben von Spitzensportlern. Meist ein Schritt aus dem Rampenlicht […] hinein in ein neues Leben, das es erst zu formen gilt. Die Suche nach […] einer neuen wirtschaftlichen Existenz bezeichnen viele Spitzensportler als eine sehr schwierige Lebensphase und ist häufig mit dem vielzitierten Fall in ein «Loch» verbunden.

In dieser Sendung diskutierten die Moderatorin Regula Späni und die ehemaligen Sportgrössen Anita Weyermann (Leichtathletik), Marco Büchel (Ski) und Patrick Fischer (Eishockey) darüber, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren bzw. werden und wie sie den Umstieg geschafft bzw. wie sie ihn angehen wollen:
sportlounge vom 10.05.2010

Besonders beeindruckt hat mich zum einen die Offenheit der Sportler, mit der sie über die eigenen Unsicherheiten und die Stolpersteine gesprochen haben. Zum anderen war es für mich aus beruflicher Sicht ebenso interessant, von Matthias Zurbuchen (Swiss Olympic, Bereichsleiter Athletensupport) zu hören, wie Swiss Olympic und die Sportverbände die Spitzensportler/innen nach, aber auch schon während der Karriere als Spitzensportler mit einem breiten Programm unterstützen.
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Wann ist ein Lohn gerecht?

Im Juli hat Marius Leutenegger, Redaktor von FUTURA – Das Bildungsmagazin, mit mir ein Interview zum Thema Lohn geführt. Es erscheint in der FUTURA-Ausgabe vom 14. September 2009 als Beilage zum Tages-Anzeiger.

Das Interview können Sie bereits jetzt lesen: «Lohn – Ein Arbeitsverhältnis muss immer wieder neu verhandelt werden!» (pdf, 569 kB)
(Quelle/Bewilligung: FUTURA – Das Bildungsmagazin)

Karrierefalle Internet: Marcel Widmer in der FAZ Online

Nachdem ich hier im JobBlog zu persönlichen Erfahrungsberichten zum Thema „Meine Spuren im Internet als Stolperstein in der Karriere“ aufgerufen habe, hat das Schweizer Fernsehen einen interessanten Beitrag zum Thema (und mit ein paar Ausschnitten aus einem Interview mit mir) gesendet.

Nun hat auch die Online-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Thema aufgegriffen und einen interessanten Artikel dazu veröffentlicht.

Ins Leere verlief denn auch der im Frühsommer gestartete Online-Aufruf des Karrierecoachs und Jobbloggers Marcel Widmer, ihm Fälle zu melden, bei denen sich das Internet als Stolperfalle bei der Bewerbung erwies. Die Zuschriften lieferten allenfalls Vermutungen und Verweise auf Medienberichte, konkrete Fälle wurden nicht berichtet.

Mehr bei FAZ Online: Bewerber googlen – oder lieber doch nicht?