Die ersten 100 Tage im Job

… sind der erste Gradmesser. Wie hat man sich in die Materie eingearbeitet, wie sein internes Netzwerk aufgebaut, welche erste (vorsichtigen, aber nicht zu zaghaften) Entscheidungen zeigen bereits Wirkung?

Gisela Bolbrügge schreibt im Wachstumsblog:

Oft kommt es gerade in dieser Zeit darauf an, seinen Willen zur Führung deutlich zu machen und einen „Claim“ abzustecken. Es geht darum, von den Mitarbeitern als Führungskraft anerkannt zu werden und sich den Respekt der Kollegen und Vorgesetzten zu erwerben. Diese Phase ist nicht immer ganz einfach. Wo soll man sich Rat holen, ohne sich eine Blöße zu geben? In dieser Situation kann ein Business-Coach gut helfen. Der Coach kann Ihnen -ohne eigene Interessen zu vertreten- in dieser Situation bei stehen.

Heute bringt news.ch eine Meldung über die ersten 100 Tage von Papst Benedikt XVI in seinem Amt:

Nach 100 Tagen an der Spitze der katholischen Kirche hat Benedikt XVI. eine erste Bilanz gezogen: Papst-Sein ist nicht einfach.

Es gibt tatsächlich mehr Vergleichbares zwischen CEO in einem wirtschaftlich orientierten Unternehmen und CEO der katholischen Kirche, als man auf Anhieb denken würde. Beide müssen …

  • … sich in die Materie einarbeiten
  • … sich ein internes Netzwerk aufbauen
  • … erste Entscheidungen treffen
  • … ihren Willen zur Führung deutlich machen
  • … ihren Claim abstecken
  • … von ihren Mitarbeitern als Führungskraft anerkannt werden

Nur eines ist für den Papst nicht nötig: den Respekt bei Kollegen (hat er nicht) und beim Vorgesetzten (den trifft er erst, wenn er den Job aufgibt) erwerben. (Und Coachs als Sparringpartner hat er auch genügend. Vermutlich … Oder ob ich da mal anrufen soll?)

3 Gedanken zu „Die ersten 100 Tage im Job

  1. Paddy

    Vor allem hat der Papst im Gegensatz zu den meisten CEOs dieser Welt eine eigene Leibgarde, die ihm Sesselsäger vom Leib halten kann. :-)

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