Der Management-Irrglaube: meine Mitarbeitenden sind immer offen und ehrlich

Viele Führungsverantwortliche freuen sich zu Recht, dass sie mit ihren Mitarbeitenden einen sehr offenen und ehrlichen Umgang pflegen.

Es wäre aber ein Irrglaube anzunehmen, dass man immer vollständige und 100%ig wahrheitsgetreue Informationen von seinen Mitarbeitenden bekommt.


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4 Gedanken zu „Der Management-Irrglaube: meine Mitarbeitenden sind immer offen und ehrlich

  1. wabe

    Die Chefs, die hier angesprochen werden, sind wohl ausgesprochen selten, sonst wäre sie nicht Chef geworden.
    Die Chefs, die das Gegenteil vermuten, dürften in der Mehrzahl sein

  2. kblog

    Gerade dieses Beispiel ist ein schöner Punkt, das aufzeigt, weshalb eine offene und gute Betriebskultur, in welcher eben auch eine Fehlerkultur gehört, wichtig ist. Viele Firmen halten aber von solchen „Übungen“ nichts, weil man die Umsetzung für teuer hält. Ist sie vielleicht auch, aber was erhält man zurück? Nicht nur (mehr) Ehrlichkeit, sondern auch (mehr) zufriedene Mitarbeiter.
    Mich wundert manchmal, dass es Firmen gibt, die der Ansicht sind, mit (teueren) Anlässen wie Skiweekends habe man den Zusammenhalt und die Kontaktpflege der Mitarbeitenden gewonnen. Falsch! Ich meine, solche Anlässe sind allenfalls _nur_ ein Baustein für ein Ganzes und sonst nicht wirklich nötig.

    Für jene, die nun meine Aussagen zwischen den Zeilen nicht lesen konnten: mit (mehr) meine ich nicht alle, mit (teueren), dass das auch relativ sein kann.

    Das ist ein ganz interessantes Thema, man könnte sicher ein Tagungsprogramm allein darüber machen.

  3. Volker

    Warum sollen ausgerechnet Mitarbeiter immer offen und ehrlich sein?

    Wir Menschen sind jedenfalls immer dann offen und ehrlich, wenn es uns Vorteile bringt.

    Übertragen auf die Mitarbeiterführung bedeutet dies, Offenheit und Ehrlichkeit zu belohnen – auch wenn es manchmal schwerfällt.

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