Archiv der Kategorie: Job & Karriere

Coaching für Führungskräfte: Ursache und Wirkung

Coaching für Führungskräfte hat sich als effiziente und praxisnahe Form der Beratung etabliert und ist heute auf allen Ebenen akzeptiert.

Es ist besonders bei Führungskräften sinn- und wirkungsvoll, da hier oft ein offenes Feedback und die neutrale Sicht von aussen fehlt. Sei es bei Fragen des eigenen Führungsverhaltens, der Bewältigung veränderter Anforderungen oder der persönlichen Weiterentwicklung.

Entscheidend bei einem Coaching ist –neben absoluter Diskretion und gegenseitigem Vertrauen– die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Coachees. Es gilt der Grundsatz: das Problem und vor allem die Lösung gehört dem Kunden!

Wann ist Coaching besonders nützlich?

In einem Coaching kann es um Leistungs- und Motivationsthemen gehen, gemeinsames Reflektieren und Hinterfragen, die Vorbereitung von Entscheidungen und viele andere Fragestellungen.
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Job wechseln – ist jetzt der richtige Moment?

Massiver Stellenabbau in der Branche, Unzufriedenheit mit der Aufgabe, Angst vor dem Wechsel im Management? Wann ist der richtige Moment, um den Job zu wechseln? Mit einer Standortbestimmung, dem Wissen um die eigenen Ziele und einer realistischen Bewertung der Möglichkeiten fällt ein Entscheid viel leichter.

Die aktuelle Wirtschaftslage, die Unzufriedenheit mit den eigenen Perspektiven, Angst vor dem Stellenverlust – es gibt viele gute Gründe, sich mit der eigenen beruflichen Veränderung zu beschäftigen.

Bei den einen kommt der Impuls dazu ganz plötzlich, bei anderen ist es längerer Prozess. Aber irgendwann ist klar: «So soll es nicht weiter gehen!» – eine wichtige Erkenntnis, aber nocht nicht die Lösung. Die kann erst gefunden werden, wenn man der (Ur-)Sache auf den Grund geht, neue Wahlmöglichkeiten identifiziert und bewertet. Erst dann kann man entscheiden und handeln.

Dabei ist es wichtig, sich mit den Kernfragen auseinander zu setzen, damit die berufliche Veränderung zielgerichtet geschieht und so nicht zum Flop wird:

  • Wer bin ich? Wer bin ich nicht?
  • Was will ich? Was will ich nicht?
  • Wo will ich hin? Wo will ich nicht hin?

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Kompetenzfelder – Stärken und Schwächen

Es ist wichtig, seine Stärken zu kennen, um diese bewusst und gezielt einsetzen zu können. Ebenso wichtig ist es, sich über seine Schwächen im Klaren zu sein. Um nicht in die Falle zu tappen, um alternative Lösungswege zu gehen oder um sich mit jemandem zusammenzuschliessen, der im betreffenden Kompetenzfeld stark ist.

Über das Thema «Stärken und Schwächen» habe ich deshalb im JobBlog schon mehrfach geschrieben (z.B. hier, hier und hier).

Heute kann ich Ihnen ein einfaches, aber sehr effektives Arbeitsinstrument mit auf den Weg geben, mit dem Sie Ihre Stärken und Schwächen in 30 entscheidenden Kompetenzfeldern einfach und pragmatisch identifizieren können.

«Kompetenzfelder – Stärken und Schwächen» herunterladen (PDF, 466 kB)

Was macht eigentlich ein Outplacement-Berater?

Im Rahmen der «Beruf-Serie» stellt die Süddeutsche Zeitung auf Süddeutsche.de seltene Berufe vor. Letzte Woche ging’s um den Outplacement-Berater:

Ein IT-Manager, der einen Bio-Supermarkt eröffnet? Ein Abteilungsleiter, der als Sachbearbeiter von vorne beginnt? Alles schon mal da gewesen. Kündigung, Neuanfang, Branchenwechsel – all das gehört zu Daubs Alltag.

„Unsere Klienten sollten sich auch persönlich weiterentwickeln“. Biografie, Erfolge, Misserfolge – viele kleine Mosaiksteine ergeben ein Gesamtbild. Ist das Ziel klar, lernen die Bewerber, sich richtig zu verkaufen und wie sie am besten im Gespräch auftreten.

Doch warum sollten Firmen überhaupt Geld für jemanden ausgeben, der sowieso entlassen wird? Daub beantwortet die Frage mit der „sozialen Verantwortung“. […] Wem nachgesagt wird, sich bis zuletzt um seine Angestellten zu kümmern, kann auch wieder einfacher neue gewinnen.

Grosse Gehaltsunterschiede: was tun?

Dr. Ursula Weidenfeld (u.a. langjährige stv. Chefredakteurin des „Tagesspiegel“) und Margaret Heckel (u.a. frühere Politikchefin der „Welt“) betreiben ein Informationsportal zu Fragen von Ethik und Moral in Entscheidungs- und Bewertungskonflikten: www.das-tut-man-nicht.de

Margaret Heckel hat mich angefragt, ob ich mich dort künftig mit meinem Wissen im Bereich „Job und Karriere“ einbringen würde. Ich habe gerne zugesagt und gehöre nun (mit Stolz!) zum Expertenteam des Portals (genauso wie der Deutsche Innenminister Lothar de Maizière, die Frauenrechtlerin und Autorin Alice Schwarzer oder der Publizist und Moderator Michel Friedman).

Im heute publizierten Beitrag geht es um grosse Gehaltsunterschiede:

Ich weiß, dass in meiner Abteilung Kollegen […] sehr unterschiedliche Gehälter bekommen. Das kann bis zu 70 Prozent mehr sein. […] Nun überlege ich mir, ob ich die Betreffenden anonym informieren soll, damit sie selber mit dem Chef verhandeln können. Aber tut man das?

Lesen Sie hier meine Antwort …

Übrigens: das-tut-man-nicht.de kann man auch auf Twitter verfolgen: @dastutmannicht