Archiv der Kategorie: Dies & das

Produktiver arbeiten: meine 3 wichtigsten Tools

Angeregt durch die Frage von Ivan Blatter «Welches sind Ihre drei wichtigsten Tools, um produktiver zu arbeiten?», stelle ich heute meine 3 wichtigsten Tools vor. Alle drei sind zwar für sich allein schon sehr nützlich, aber im Verbund sind sie ein richtiger Produktivitäts-Booster: Superbuch – CamScanner – Evernote.

Tool 1: Superbuch – die zentralisierte Sammlung von Notizen, Ideen etc.

super-buchMein Superbuch habe ich schon gut drei Monate im Einsatz (mittlerweile benutze ich ein [amazon asin=B003G6YFWY&text=’Leuchtturm 1917′]-Notizbuch) und ich bin von dieser einfachen Lösung begeistert: Es ist genau das, was – neben den sonst vorwiegend elektronischen Tools – perfekt zu meiner Arbeitsweise, zu meinem Workflow passt. Darüber habe ich bereits bei imgriff.com berichtet.

Wenn ich unterwegs bin, reicht zur Not auch ein «Fresszettel» oder eine kurze, ins iPhone getippte Notiz. Entscheid ist dabei nur, dass ich diese Notiz nach der Rückkehr sofort ins Superbuch übertrage. Das ist auch der Grund, weshalb ich unterwegs am liebsten Post-its verwende – dich kann ich danach einfach ins Superbuch einkleben.
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Fokussieren beim Erledigen von Aufgaben: weniger ist mehr!

focusIm Web wurde schon viel darüber geschrieben, wie man Arbeit effizient und effektiv erledigt: wie man mit Hilfe von Post-its fokussieren kann, über die Wirkung einfacher Lösungen, warum wir den Fokus verlieren, übers Konzentrieren mit Singletasking, ob Multitasking blöd macht und über Tipps für einen erfolgreichen Tag.

Wir alle kennen unzählige Produktivitätsmethoden aus Büchern, aus dem Web und aus Seminaren. Und doch will es im Alltag nicht immer klappen. Der Grund? Wir nehmen uns zu viel vor! Wie man mit ein paar simple Tricks besser fokussieren kann, habe ich bei imgriff.com geschrieben.

Bild: Mark Hunter bei flickr.com (CC BY 2.0)

Trendwende: schlechtere Bedingungen für Über-50-Jährige im Arbeitsmarkt

Dass es nicht einfacher wird, eine neue Stelle zu finden, wenn man 50 Jahre oder älter ist, ist eine Binsenweisheit und hat viele Gründe. Trotzdem hat sich die Situation in den vergangen Jahre positiv verändert: Unternehmen bewerteten bisher den Vorteil, den Ü50er gegenüber den «jungen Wilden» mitbringen, stärker: die fundierte Erfahrung. Nun scheint aber ein neuer Trend diesen Effekt wirkungslos zu machen.

Charlotte Jacquemart analysiert in der NZZ am Sonntag vom 23. Juni 2013 die Situation:

Der neue Trend am Arbeitsmarkt widerspricht den Sonntagspredigten der Politiker, die Überalterung erhöhe die Chancen der älteren Semester am Stellenmarkt.

 

Diese Elemente beeinflussen diesen negativen Trend wesentlich:

Über-50-Jährige werden überproportional häufig entlassen

Pascal Scheiwiller (Lee Hecht Harrison) weiss aufgrund des LHH-Kündigungsbarometers, dass Über-50-Jährige überproportional häufig entlassen werden. Dies seit in der Restrukturierungswelle von 2012 zum ersten Mal beobachtet worden.

41% der Kündigungen im letzten Jahr betrafen Arbeitskräfte über 50. Das ist deutlich mehr als der Anteil dieser Altersgruppe an der Erwerbsbevölkerung, der gut 30% beträgt.

Jüngere, ausländische Arbeitnehmer werden bevorzugt

Ein weiterer Grund für die Trendwende sei der globalisierte Arbeitsmarkt. Schweizer Firmen hätten heute weniger Hemmungen, ältere Mitarbeiter durch jüngere, oft ausländische, zu ersetzen: sie seien hochqualifiziert, IT-affin, mobil und flexibel.

Die 50+ sind zwar oft gut qualifiziert, ihr Profil ist aber stark auf den früheren Arbeitgeber zugeschnitten.

… sagt Pascal Scheiwiller.

Top-Qualifikationen schützen Ü50er nicht mehr vor Arbeitslosigkeit

Auch Hochqualifizierte 50+ werden je länger, je mehr Teil der Langzeitarbeitslosen und Ausgesteuerten: Von den durchschnittlich 2’700 Menschen, die pro Monat das Recht auf Arbeitslosenunterstützung verlieren, ist knapp ein Drittel über 50 Jahre alt. Tendenz steigend.

… schreibt Charlotte Jacquemart.

Den ganzen Artikel bei NZZ online: Arbeitslosigkeit: Über 50-Jährige finden kaum einen Job

Tempo, Tempo: Mit Speed Reading mehr lesen und lernen

«Speed Reading» ist eine Schnelllese-Technik. Dank ihr schafft man es, überdurchschnittlich schnell zu lesen, ohne beim Textverständnis Abstriche zu machen.

Kernstück dieser Technik: Mehrere Wörter werden als Sinngruppe zusammengefasst, als Block gelesen und verstanden. Das erhöht logischerweise das Lesetempo. Und führt dazu, dass wir den Inhalt des Textes besser verstehen, weil zu langsames Lesen das Textverständnis schädigt – wir erinnern uns an die Schulzeit, als wir lesen lernten.

Mehr darüber in meinem Artikel auf imgriff.com …

Erfolgreich rekrutieren mit Social Media

Die erfolgreiche Rekrutierung guter Kandidaten bei Stellen mit hohen Qualifikationsanforderungen gehört zu den Herausforderungen jeder HR-Abteilung. Doch wie können Social-Media-Aktivitäten sinnvoll in diese Prozesse integriert und nutzbar gemacht werden?

Im April und im Oktober 2013 führt der WEKA-Verlag je ein 1-tägiges Praxis-Seminar durch: «Erfolgreich rekrutieren mit sozialen Netzwerken – Sicherer und nachhaltiger Einsatz von Social Media».

Hermann Arnold, Mitgründer und Geschäftsführer der umantis AG (webbasiertes Talent- und Leistungsmanagement) und ich werden im Seminar die zentralen Trends in der Mitarbeitergewinnung darstellen und die Hintergründe und Konsequenzen gemeinsam mit den Teilnehmenden analysieren. In Gruppenarbeiten werden diese mögliche Strategien zur erfolgreichen Bewältigung der Herausforderungen von HR in Social Networks bearbeiten.

Im Seminar werden wir sehr praxisnah auf die Fragen rund um Personalgewinnung und Social Media eingehen:

  • Sie gewinnen einen Überblick über die wichtigsten Trends im Bereich der Personalgewinnung.
  • Sie erarbeiten gemeinsam Strategien zur Bewältigung der daraus resultierenden Herausforderungen.
  • Sie erfahren, wie Sie das Internet und Social Media für die Mitarbeitergewinnung optimal nutzen.
  • Sie diskutieren die Positionierung der Personalabteilung im zukünftigen Prozess der Mitarbeitergewinnung.
  • Sie lernen gute Beispiele aus der Praxis als Anregung für eigene Aktivitäten und Massnahmen kennen.

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen mit dem Einsatz von Social Networks als ergänzende Kanäle für die Rekrutierung und für das Personalmarketing aus? Wissen Sie als Personalverantwortliche/r, KMU-Geschäftsführer/in oder Linienvorgesetzte/r, wo die Chancen und Risiken von Social Media in der Personalgewinnung sind? Was Sie heute aktiv angehen müssen, um morgen bereit zu sein?

Alle Informationen zum Praxis-Seminar und die Möglichkeit zum Anmelden finden Sie bei WEKA: Erfolgreich rekrutieren mit sozialen Netzwerken