Archiv der Kategorie: Denkanstösse

Richtige Ziele statt Neujahrsvorsätze!

Vorsätze fürs neue Jahr? Das klingt nach vorsätzlich geplantem Frust, weil wir uns wohl selbst nicht mehr ernst nehmen, wenn wir verkünden, «Ab dem 1. Januar werde ich …».

Es gibt verschiedene Gründe, wieso viele von uns (ich auch!) damit in den meisten Fällen erfolglos bleiben. Es sind diese zwei wichtige Elemente, warum solche Vorhaben scheitern:

  • Wir haben den Start («Ab dem 1. Januar») im Blick, statt das Ende und die Wirkung.
  • Wir denken an die Aktion («… einen Kurs besuchen …») statt an das Resultat!

Zwei konkrete Beispiele und Sie werden sofort sehen, wo mehr Energie und damit mehr Erfolgswahrscheinlichkeit drin steckt:

«Ab Januar möchte ich einen Kurs für Business Englisch besuchen, um besser Englisch zu können.» oder «Ende Jahr werde ich mich in unseren englischsprachigen Meetings erfolgreich aktiv beteiligen können.»

Sehen Sie, was ich meine? Entscheidend ist: definieren Sie, was am Ende des neuen Jahres (oder einer anderen Periode) anders sein soll, was die Wirkung ist und wie es konkret sein soll.
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Coaching für Führungskräfte: Ursache und Wirkung

Coaching für Führungskräfte hat sich als effiziente und praxisnahe Form der Beratung etabliert und ist heute auf allen Ebenen akzeptiert.

Es ist besonders bei Führungskräften sinn- und wirkungsvoll, da hier oft ein offenes Feedback und die neutrale Sicht von aussen fehlt. Sei es bei Fragen des eigenen Führungsverhaltens, der Bewältigung veränderter Anforderungen oder der persönlichen Weiterentwicklung.

Entscheidend bei einem Coaching ist –neben absoluter Diskretion und gegenseitigem Vertrauen– die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Coachees. Es gilt der Grundsatz: das Problem und vor allem die Lösung gehört dem Kunden!

Wann ist Coaching besonders nützlich?

In einem Coaching kann es um Leistungs- und Motivationsthemen gehen, gemeinsames Reflektieren und Hinterfragen, die Vorbereitung von Entscheidungen und viele andere Fragestellungen.
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Management by Objectives – Führung durch Zielvereinbarung

In der Praxis stelle ich erfreut fest, dass immer mehr Unternehmen jährliche Mitarbeitergespräche durchführen. Ein Teil davon arbeitet dabei mit der «Management by Objectives»-Methode (MbO). Damit dieses wichtige Element der Mitarbeiterführung (und -förderung!) nicht scheitert, sind diese acht Punkte bei der Festlegung der Ziele wichtig:

  1. Ziele «top down» festlegen
    Ganz oben steht das Unternehmensziel. Von dort werden die Ziele auf die Abteilungen herunter gebrochen (und untereinander abgestimmt). Danach auf die Gruppen usw. Zum Schluss werden die Ziele für jeden Mitarbeiter definiert. Grundatz: keine Mitarbeiterziele ohne Unternehmensziele.
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Kompetenzfelder – Stärken und Schwächen

Es ist wichtig, seine Stärken zu kennen, um diese bewusst und gezielt einsetzen zu können. Ebenso wichtig ist es, sich über seine Schwächen im Klaren zu sein. Um nicht in die Falle zu tappen, um alternative Lösungswege zu gehen oder um sich mit jemandem zusammenzuschliessen, der im betreffenden Kompetenzfeld stark ist.

Über das Thema «Stärken und Schwächen» habe ich deshalb im JobBlog schon mehrfach geschrieben (z.B. hier, hier und hier).

Heute kann ich Ihnen ein einfaches, aber sehr effektives Arbeitsinstrument mit auf den Weg geben, mit dem Sie Ihre Stärken und Schwächen in 30 entscheidenden Kompetenzfeldern einfach und pragmatisch identifizieren können.

«Kompetenzfelder – Stärken und Schwächen» herunterladen (PDF, 466 kB)