Archiv des Autors: Marcel Widmer

Mangel an Privatsphäre am Arbeitsplatz: Mehr „ich“-Zeit nötig

Unternehmen weltweit schlagen Alarm: Das Engagement der Mitarbeiter hätten ein niedriges Niveau erreicht. Einer der Gründe dafür sei die mangelnde Privatsphäre am Arbeitsplatz – das zeigt die die neueste Studie von Steelcase. [Medieninfo]

Mitarbeiter können sich immer schlechter konzentrieren, nachdenken und regenerieren. Das wirkt sich negativ auf ihre Arbeitszufriedenheit, ihre Motivation und damit auf ihre Leistungsbereitschaft aus. Innovative Ideen bleiben auf der Strecke; das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter leidet. Die breitangelegte internationale Studie „Wohlbefinden am Arbeitsplatz“, die Steelcase in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IPSOS in vierzehn Ländern durchgeführt hat, sowie zahlreiche Feldforschungen und Befragungen des Steelcase Think Tanks „WorkSpace Futures“ liefern umfangreiche Erkenntnisse zum Thema Privatsphäre im Büro.

Ich-Zeit

Die aktuelle IPSOS-Studie macht unter anderem deutlich, dass vielen Mitarbeitern ruhige Arbeitsumgebungen fehlen, die ungestörtes Arbeiten zulassen. 67% der deutschen Angestellten sind dem Bürotrubel jeden Tag ausgesetzt und haben nicht die Möglichkeit alternative Umgebungen, wie das Home Office, zu nutzen, um ihren Aufgaben ungestört nachzugehen. Gut jeder zweite Angestellte fühlt sich regelmässig unterbrochen und aus seiner Arbeit rausgerissen. Über ein Drittel der Befragten aus Deutschland gab zudem an, sich am Arbeitsplatz nicht konzentrieren zu können. Das kann sowohl auf die Motivation als auch auf das Engagement negative Auswirkungen haben. Weiterlesen

Es klappt nicht mit der ToDo-Liste? 8 Tipps, die garantiert helfen.

Es gibt sie wie Sand am Meer – die Tipps und Apps, die dabei helfen, die eigenen Aufgaben im Griff zu haben. Trotzdem will es einfach nicht so richtig klappen. Mit diesen acht im harten Praxisalltag erprobten Tipps bekommst Du Deine To-do-Liste endgültig in den Griff:

Aufgaben-Management leicht gemacht: 8 Tipps, wie Deine To-do-Liste wirklich funktioniert

(Mein letzter Blogpost bei imgriff.com. Warum? Darum …)

Produktiver arbeiten: meine 3 wichtigsten Tools

Angeregt durch die Frage von Ivan Blatter «Welches sind Ihre drei wichtigsten Tools, um produktiver zu arbeiten?», stelle ich heute meine 3 wichtigsten Tools vor. Alle drei sind zwar für sich allein schon sehr nützlich, aber im Verbund sind sie ein richtiger Produktivitäts-Booster: Superbuch – CamScanner – Evernote.

Tool 1: Superbuch – die zentralisierte Sammlung von Notizen, Ideen etc.

super-buchMein Superbuch habe ich schon gut drei Monate im Einsatz (mittlerweile benutze ich ein [amazon asin=B003G6YFWY&text=’Leuchtturm 1917′]-Notizbuch) und ich bin von dieser einfachen Lösung begeistert: Es ist genau das, was – neben den sonst vorwiegend elektronischen Tools – perfekt zu meiner Arbeitsweise, zu meinem Workflow passt. Darüber habe ich bereits bei imgriff.com berichtet.

Wenn ich unterwegs bin, reicht zur Not auch ein «Fresszettel» oder eine kurze, ins iPhone getippte Notiz. Entscheid ist dabei nur, dass ich diese Notiz nach der Rückkehr sofort ins Superbuch übertrage. Das ist auch der Grund, weshalb ich unterwegs am liebsten Post-its verwende – dich kann ich danach einfach ins Superbuch einkleben.
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Fokussieren beim Erledigen von Aufgaben: weniger ist mehr!

focusIm Web wurde schon viel darüber geschrieben, wie man Arbeit effizient und effektiv erledigt: wie man mit Hilfe von Post-its fokussieren kann, über die Wirkung einfacher Lösungen, warum wir den Fokus verlieren, übers Konzentrieren mit Singletasking, ob Multitasking blöd macht und über Tipps für einen erfolgreichen Tag.

Wir alle kennen unzählige Produktivitätsmethoden aus Büchern, aus dem Web und aus Seminaren. Und doch will es im Alltag nicht immer klappen. Der Grund? Wir nehmen uns zu viel vor! Wie man mit ein paar simple Tricks besser fokussieren kann, habe ich bei imgriff.com geschrieben.

Bild: Mark Hunter bei flickr.com (CC BY 2.0)

Spezifisch-ehrlich oder allgemein-diffus? Das Dilemma beim Schreiben von Bewerbungsabsagen

Die Bewerberin hat ihre Bewerbung vorbildlich auf das Unternehmen abgestimmt. Doch nach wenigen Tagen erhält sie eine 08/15-Absage und ist verständlicherweise enttäuscht. Die Personalfachfrau hat in zwei Tagen 150 Bewerbungen prüfen und 140 Absagen schreiben müssen. Sie schafft es auch beim besten Willen nicht, jedem Bewerber eine individuelle Absage zu schreiben. Ein alltägliches Dilemma …

Bewerbungen finden immer in einem Gemisch aus Sachlichkeit, Emotionalität, Hoffnung, Sachzwängen, Erwartungen und menschlicher Fehler statt. Da sind von Unverständnis bis zu gewaltiger Enttäuschung alle Reaktionen denkbar.

In diesem Zusammenhang entstand Ende Oktober auf Twitter eine Diskussion, nachdem ein Blogartikel von Monster Österreich ins Spiel gebracht wurde: Individuelle Absageschreiben gibt es leider viel zu selten…! Darin geht es zum einen darum, im Schreiben spezifisch auf die wahren Gründe der Absage einzugehen. Zum anderen plädiert der Autor dafür, dem Bewerber die Möglichkeit zu geben, sich anhand eines konkreten Feedbacks zu verbessern. Und führt ein Beispielschreiben auf, das den Empfänger auf Schreibfehler, mangelhaft eingescannte Dokumente und unbedachte Formulierungen hingewiesen wird.

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