Archiv für den Monat: Februar 2009

Coaching – ist aller Anfang schwer?

Coaching ist in aller Munde und vieles wird unter diesem Begriff angeboten. Das stiftet Verwirrung. Insbesondere bei jenen Menschen, die sich mit dem Gedanken befassen, einen professionellen Coach zur persönlichen Unterstützung hinzu zu ziehen.

Aber wie finde ich einen Coach, dem ich das nötige Vertrauen entgegen bringen kann, wo „die Chemie stimmt“? Und wie funktioniert Coaching überhaupt? Ist es Zauberei? Oder Psychotherapie? Wie wird mir das im Unternehmen ausgelegt, wenn ich mich in meinem Job beraten lasse? Ist Coaching nur etwas für schwache Manager? Und sieht es mit der finanziellen Seite aus?

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Und plötzlich bin ich Führungskraft

Am Beginn der Karriere muss ein junger Manager einen Rollenwechsel vollziehen: er wird vom Fachspezialisten ohne Leitungsfunktion zum Manager, der auch verantwortlich ist für Führung, Förderung und Beurteilung von Mitarbeitern.

Dieser Rollenwechsel macht vielen Schwierigkeiten: oft muss die neue Rolle unvorbereitet übernommen werden – „Sie werden das schon schaffen!“. Im günstigsten Fall wird der künftige Manager in ein 3-tägiges Seminar geschickt, muss dann aber feststellen, dass in der Praxis alles anders und vieles noch unklar ist:

  • Insbesondere sehr guten Fachspezialisten kann es schwer fallen, in die Führungsaufgabe zu wechseln, wo eher Breite statt Tiefe im Denken und Handeln verlangt ist.
  • Im Zusammenhang mit der Führung von Mitarbeitern gewinnen die sozialen Kompetenzen enorm an Bedeutung – eine Fähigkeit, die vorher vielleicht kaum oder gar nicht zum Tragen gekommen ist.
  • Die Mitarbeiter stellen den jungen Chef gleich von Anfang auf die Probe und wollen austesten, wo die Grenzen liegen. „Laufen lassen oder Zügel anziehen?“ – das ist hier die Frage.
  • Bisher genügte es, seine Position durch das Fachwissen zu festigen. Jetzt sind plötzlich auch taktisches und politisches Geschick gefragt. Aber wie macht man das?
  • Der Kollege auf der gleichen Stufe, der bisher so umgänglich und hilfsbereit war, ist irgendwie anders. Klar: der Neue ist nun plötzlich ein Konkurrent auf dem Weg nach oben.
  • Und nicht zuletzt macht dem jungen Chef die Erwartungshaltung Druck: den Vorgesetzten, der grosses Vertrauen in einen setzt, und die Ehefrau, die so unendlich stolz ist, möchte man auf keinen Fall enttäuschen.

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