Archiv für den Monat: August 2008

Das Schaffen von Profilierungschancen als Führungsaufgabe

Soeben habe ich einen interessanten Beitrag im (mir bisher unbekannten) Braintank gelesen: Ein Team gestalten.

Der Autor/die Autorin (?) schliesst mit der Erkenntnis, …

Und ich probiere jetzt wieder das, wofür ich eigentlich angestellt wurde: Jedem, jeden Tag die Möglichkeit zu geben, zu zeigen, wie grossartig er oder sie ist.

… und macht somit etwas, was leider nicht Standard in der Personalführung ist: er/sie schafft Profilierungschancen für sein/ihre Mitarbeitenden!

Den Persönlichkeitstest knacken und der Job wird zum Flop

Bewerber werden im Auswahlverfahren oft mit Persönlichkeitstests konfrontiert. In vielen Bewerbungsratgebern raten die Autoren, die Tests geschickt zu manipulieren. Viele Bewerber sind deshalb verunsichert: Soll ich berechnend oder ehrlich antworten?

Im Artikel Seelenstriptease für den Traumjob? Persönlichkeitstests in der Personalauswahl zeigt Kerstin Backhaus, wie Sie sich als Bewerber bzw. Bewerberin im Auswahlverfahren am besten verhalten. Der Artikel gibt wertvolle Erklärungen zu den verschiedenen Testverfahren und zeigt die Vor- und Nachteile auf. Aber er gibt keine Tipps, um die Tests zu „knacken“, sondern plädiert für mehr Authentizität im Bewerbungsprozess.

Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit : darauf kommt es an, wenn Sie einen Job wollen, der zu Ihnen passt – auf nichts anderes! Glauben Sie mir!

Soft Skills in der Bewerbung?

Im openBC-Forum Bewerbung & Recruting hat Christoph Rogge von der RBS (RD Europe) GmbH, Royal Bank of Scotland, Tipps im Zusammenhang mit einer Bewerbung zusammengetragen: No-Go’s in der Bewerbung.

Da ist eine Liste mit vielen wertvollen Hinweisen entstanden, die naheliegenderweise stark auf den Deutschen Arbeitsmarkt ausgerichtet ist, aber auch in vielen Bereichen für die Schweiz gilt.

Ein Tipp im Beitrag ist aber völliger Nonsens sehe ich (mit bestimmt 3000 durchgearbeiteten Bewerbungsdossiers) doch etwas anders:

Vermeiden Sie
[…]
– „Soft-Skills“ nur beiläufig zu erwähnen

Hand aufs Herz: Glauben Sie allen Ernstes, dass das Waschmittel X noch weisser als alle anderen wäscht? So wie es in der Werbung immer wieder behauptet wird? ;-) Nein? Warum nicht? Genau: weil diese Botschaft schöngefärbt und damit wenig glaubwürdig ist.

Und nicht anders ist es, wenn ein Bewerber seinen Unterlagen eine ellenlange Liste seiner „Soft skills“ beilegt. Es kann ja durchaus sein, dass er tatsächlich „ausgesprochen entscheidungsfreudig, belastbar, durchsetzungs- und umsetzungsfreudig, lösungsorientiert, kritikfähig, flexibel, loyal, ideenreich und kreativ usw.“ ist. Aber über die Persönlichkeitskompetenzen lese ich allenfalls in den Arbeitszeugnissen und gehe dann vor allem im Gespräch darauf ein, damit ich mir ein eigenes „Bild“ machen kann.

Selbst-Lobhudeleien von Bewerbern sind Null-Informationen. Und können deshalb in Bewerbungen getrost weggelassen werden!

Effiziente Sitzungen – 10 Tipps

Wer kennt sie nicht – die unendlichen Bla-Bla-Meetings, die einem nur die Zeit stehlen und nur eines bewirken: schlechte Laune.

I wanted to take a stab at offering up some tips to get more out of meetings in general. These come from years of being frustrated by useless meetings and a true desire to help people get the most out of their work day.

… schreibt D. Keith Robinson in 10 Steps To Better Meetings.

Seine 10 praktischen Tipps, um Meetings effizient zu halten und Frustrationen zu vermeiden:

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Kündigungsabsicht – mit offenen Karten spielen?

In der Regel rate ich davon ab, seine/n Vorgesetzte/n darüber zu informieren, wenn man beabsichtigt, das Unternehmen zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen. Natürlich gehört es zu einem partnerschaftlichen Miteinander in der Arbeit auch, dass man irgendwann wieder getrennte Wege geht – that’s life! Aber die Möglichkeit, dass der Chef/die Chefin das anders sieht und einem daraus (offen oder verdeckt) Probleme entstehen, ist durchaus realistisch.

Das ist meine Erfahrung aus vielen, vielen Gesprächen, die ich als Coach und Personalberater mit Menschen in Wechselphasen gemacht habe. Aber das ist nur meine Erfahrung.

Welche Erfahrung haben Sie gemacht? Haben Sie selbst positive oder negative Reaktionen erlebt? Aus welchen Überlegungen haben Sie einen Wechselwunsch verheimlicht oder offen gelegt? Wie war Ihre Reaktion (wenn Sie selbst Mitarbeiter führen), als Ihnen jemand die Kündigungsabsicht offen mitgeteilt hat? Möchten Sie vielleicht in einem Kommentar berichten?