Archiv für den Monat: Juli 2008

Beruf und Berufung

A job is the way to make money. A calling is a way of life.

… schreibt Jason E. Smith in seinem Artikel 10 ways to recover a sense of calling in your life

Seine 10 Tipps werden nicht dafür sorgen können, dass wir ab morgen nur noch unserer Berufung folgen können. Aber sie sind eine gute Basis, von der aus wir uns auf die Reise machen können!

  1. Tu nichts [Do nothing]
  2. Fragen Sie sich selbst: „Wieso arbeite ich?“ [Ask yourself the question, „Why do I work?“]
  3. Lassen Sie sich trieben [Get lost in something]
  4. Vergessen Sie das Spielen nicht [Remember to play]
  5. Achten Sie auf Ihre Träume und Fantasien [Pay attention to your dreams and fantasies]
  6. Lesen Sie [Read]
  7. Probieren Sie neues Terrain aus[Explore new areas of interest]
  8. Vertrauen Sie sich selbst [Trust yourself]
  9. Lösen Sie sich von Ihren (Funktions-)Titeln [Throw out job titles]
  10. Beraten Sie sich mit einem Coach [Work with a career counselor]
    (zum Beispiel …;-) )

Do not go where the path may lead, go instead where there is no path and leave a trail.

[Folgen Sie nicht immer dem Pfad – gehen Sie dort, wo noch keiner ist und hinterlassen sie dort ihre Spuren] Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Dichter und Philosoph

Patentrezepte für Manager

Thomas Knüwer fragt sich in Indiskretion Ehrensache

Warum lesen Führungskräfte Bücher mit dem intellektuellen Nährwert einer „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Folge?

… und Gerold Braun doppelt in seinem Marketing-Blog nach

Es sind Leute, die gerne schneller, einfacher mehr Erfolg hätten. Leute die glauben, dass es Königswege gäbe, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen, oder im Geschäftsleben an Aufträge, Kunden. Leute, die an Zaubertricks glauben.

Beide Artikel und die (meisten) Kommentare dazu sind wirklich lesenswert.

Meine Sicht, meine Meinung?

  • Es gibt Getränke, die mag ich – und solche, die mir überhaupt nicht schmecken. Der eine Song berührt mich – der andere nicht. Es gibt Bücher, die ich gern lese – und Bücher, die ich schon nach wenigen Seiten wieder weglege. Zu erwarten, dass alles, was auf dem Markt erhältlich ist, nur gut sei, wäre töricht!
  • Von den einen Büchern erwarte ich schlicht Unterhaltung, von anderen Fachwissen. Meist erwarte ich aber Denkanstösse: Ich möchte, dass mich die Sicht der Autoren und Autorinnen irgendwie ein Stück weiter bringt, meinen Horizont erweitert.
  • Zu glauben, dass ich das Verhalten anderer nachäffen nachahmen kann, und damit die gleiche Wirkung bei mir erzielen kann, ist a) realitätsfremd und b) nicht das, was ich in meinem Leben anstrebe.
  • Ergo: Es ist nicht von Bedeutung, was ich lese, sondern was ich daraus mache!

Patentrezepte gibt es nicht. Ich werde aber weiterhin auch (!) Bestseller und In-Bücher lesen. Und mir rauspicken, was zu mir passt, mir gefällt, was mich (und damit meine Kunden) weiterbringt.

Karrierefalle Internet: Beitrag im Schweizer Fernsehen

Obwohl mein Aufruf leider zu wenig (konkrete) Beispiele gebracht hat, hat Christian Bachmann (Redaktor bei 10vor10 des Schweizer Fernsehens) das Thema aufgegriffen. Er hat einen Beitrag (ca. 3 Min.) produziert, in dem verschiedene Aspekte zum Thema beleuchtet werden. Darunter meine Sicht als Bewerbungsexperte und Laufbahn-Coach.

Der gut gemachte und informative (wenn auch zwangsläufig nur an der Oberfläche kratzende) Beitrag „Internetbilder als Berufsrisiko“ wurde am Montag, 30. Juni 2008 im Schweizer Fernsehen (SF1, 10vor10) gesendet und kann im Video-Archiv oder hier …

… „nachgeschaut“ werden können.