Archiv für den Monat: Dezember 2006

Wissen Sie, was Sie wissen?

Vermutlich kennen Sie die Situation. Sie bewerben sich für eine neue Stelle und Ihr Gesprächspartner sagt: Erzählen Sie doch mal von Ihren Schwächen. Wenn Sie diese Hürde souverän gemeistert haben, sieht’s schon mal recht gut aus.

Wie aber reagieren Sie, wenn Sie nach Ihren Stärken, nach Ihren bisherigen Leistungen oder nach Ihren Erfolgen gefragt werden? Schaffen Sie das genauso locker? Sind Sie sich wirklich bewusst, was Sie im bisherigen Arbeitsleben schon alles geleistet und welche Wirkung Sie damit erzielt haben? Können Sie das in Ihren Bewerbungsunterlagen oder im Gespräch auf den Punkt bringen?

Nein? Dann kann ich Sie beruhigen: das geht den meisten so. Es scheint eine der Schattenseiten der Leistungsgesellschaft zu sein, dass wir nach einer gewissen Zeit unsere Leistungen als selbstverständlich betrachten und deshalb gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. (Wenn Sie in einer Dienstleistungsaufgabe arbeiten, kennen Sie das vermutlich bestens: solange Sie gute Arbeit leisten, sagt niemand etwas; aber wehe, es passiert einmal ein Fehler …)

Wie schaffen Sie es also, sich Ihr Wissen, Ihre Fähigkeiten und Ihre bisherigen Leistungen (noch besser: Wirkungen) bewusst zu machen? Damit Sie diese in einem Be-Werbungs-Gespräch entsprechend präsentieren können? “Schwierig”, werden Sie jetzt vielleicht sagen. Aber nicht unmöglich!

Alexandra Grassler hat dazu einen ausgezeichneten Artikel in ihrem Weblog geschrieben: Wissensmanagement in eigener Sache – Aufbau eines Portfolios. Dort beschreibt Sie sehr umfassend und gleichzeitig in leicht umzusetzenden Schritten, wie Sie Ihr eigenes (Wissens-)Portfolio erarbeiten bzw. bewusst machen können.
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